Wirf deinen Anker
nicht nach der Tiefe
des Erdenschlammes,
sondern nach der Höhe
des Himmelblaues
und dein Schifflein
wird glücklich landen
im Sturm
Ho***
(Eintrag in das Poesiealbum der Elisabeth Siegling, Frankenhain d. 1. August 1915).
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Der Tag des Jahrs
Der Winter
Wenn sich der Tag des Jahrs hinabgeneiget
Und rings das Feld mit den Gebirgen schweiget,
So glänzt das Blau des Himmels an den Tagen,
Die wie Gestirn in heitrer Höhe ragen.
Der Wechsel und die Pracht ist minder umgebreitet,
Dort, wo ein Strom hinab mit Eile gleitet,
Der Ruhe Geist ist aber in den Stunden
Der prächtigen Natur mit Tiefigkeit verbunden.
Wenn sich der Tag des Jahrs hinabgeneiget
Und rings das Feld mit den Gebirgen schweiget,
So glänzt das Blau des Himmels an den Tagen,
Die wie Gestirn in heitrer Höhe ragen.
Der Wechsel und die Pracht ist minder umgebreitet,
Dort, wo ein Strom hinab mit Eile gleitet,
Der Ruhe Geist ist aber in den Stunden
Der prächtigen Natur mit Tiefigkeit verbunden.
| d. 24 Januar 1743 | mit Unterthänigkeit Scardanelli. |
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